Arbeitsort Ulrich_Nordkap nahe Ibsen

Samstag, 30. April 2011

VERDIKT
KAMMER
ZUTRITT
leichtes schwarz_schweres schwarz

Freitag, 29. April 2011

o.T.

Mittwoch, 27. April 2011

Kain und Abel

Montag, 25. April 2011

o.T.

Samstag, 23. April 2011

HERZGITTER
SENKE
DIABOLO
o.T.
"...Bin oft mit der Fähre gefahren, eine Weile des Stillstehns und trotzdem ein Weiterkommen, im blauen Wasser, unter Wolken und Möwen...."

(Peter Weiss_Gespräch der drei Gehenden, 1965, SV)

Donnerstag, 21. April 2011

Über dem Meer
Astronomen finden fernste Galaxie.


Dienstag, 19. April 2011

KATARAKT
TANGENTE
KNIEFALL
"...Von hier aus gerät der Betrachter ins Träumen, von jetzt an vermag er, auf immer zahlreichere Gegenstände die besonderen Kennzeichen der ersten und wohlbekannten Gegenstände auszudehnen. Er vervollkommnet den gegebenen Bereich, indem er sich eines vorausgehenden entsinnt. Dann fügt er das Nacheinander seiner Eindrücke nach Belieben zusammen oder nimmt es auseinander....
Er will unsichtbare Gesamtheiten entsinnen, von denen ihm die Teile gegeben sind. Er meint die Schleifen zu sehen, die ein Vogel mit seinem Flug zieht, die Kurve, über die ein geworfener Stein hingleitet, die Flächen, die unsere Gebärden umreißen, aber auch jene aus der Ordnung fallenden Einrisse, jene fließenden Arabesken, jene gestaltlosen Kammern, welche in einem alles durchdringenden Netz erschaffen werden vom schwirrenden Speichenblitz im schauernden Insektenschwarm, von der Dünung der Bäume, von den Rädern, dem menschlichen Lächeln, der Brandung.  Manchmal treten die Spuren dessen, was er geistig ersonnen hat, im Sand oder auf dem Wasser sichtbar hervor; manchmal kann seine Netzhaut in der Zeit die Form, in der ein Gegenstand den Ort wechselt, auffangen...."

(Paul Valéry_Einführung in die Methode des Leonardo da Vinci, Unterwegs zu Leonardo, 2006, Schirmer/Mosel)
Schollen
(Formen über Richard Long, berlin circle)

Montag, 18. April 2011

o.T.

Samstag, 16. April 2011

PONTON
KREUZANKER
GRAUSCHNEE
Passion
Man lebt heute doch mehr denn je in Kammern und Verstecken. Da war die sogenannte Nischengesellschaft der DDR nur ein Anfang. Heute gibt es den Begriff der Parallelgesellschaft. Dieses Wort gilt jedoch für die hedonistischen Wohlstandsreservate des Prenzlbergs ebenso wie für die arabische Großfamilie im Wedding oder  für die vereinsamte, arbeitslos und alt gewordene deutsche Landbevölkerung. Nur eins verbindet - das wochenendliche Grillen in Familie.

Tor

Freitag, 15. April 2011

VIADUKT
ASCHEBAHN
SINTFLUT

"Es ist doch viel los an einem Tag wie heute
wieder schwere Verluste auf beiden Seiten
mein Kopf der träumt wird nicht abgeschlagen
das ist der Vorteil dieser Gegend..."

(N. Born_Gedicht; Ein Lied das Jeder kennt
Verlag Volk und Welt, 1989)

Donnerstag, 14. April 2011

LICHTWURZEL
PAPIERHAND
GEDÄCHTNIS

frei nach Jacopo Berengario da Carpi


Dienstag, 12. April 2011

Zu Peter Weiss_Gespräch der drei Gehenden
"In Wirklichkeit gibt es keine Theorie, die nicht ein sorgfältig präpariertes Fragment irgendeiner Selbstbiographie wäre."

(Paul Valéry_Zur Theorie der Dichtkunst, 1975, SV)

Montag, 11. April 2011

ora et labora_für ingrid
o.T.
Adam und Esra

Sonntag, 10. April 2011

ALPHABETBILD
TRAUMZEICHEN
RETRAKTION
o.T.
Kleist zum Kleistjahr

Samstag, 9. April 2011

"Das Wirkliche, das ist das Kurze, kaum Begonnene, schon Beendete, das Wirkliche, das ist die Weiterführung von dem was andre angefangen, das Wirkliche, das ist dein Wort, deine Handlung im Vorübergehn, der Widerhall des Worts, der Abdruck der Handlung eines andern, ... und desto wirklicher ist alles, je stärker du empfunden hast, wie leicht und schnell es entgleiten kann, je geladener es ist von den Bestandteilen des Traums und des Entrücktseins, des Sterbens, des Unverständlichen. Dies ist kein paradoxer Begriff von Wirklichkeit, denn immmer ist es ja grade die Verarmung der Realität, die Lostrennung der schwer erklärbaren Elemente aus ihr, die Überbetonung des Rationalen, Praktischen und Programmatischen, ihre Beschränkung auf den konkreten Handlungsausschlag, was der Existenz den Anschein des Unwirklichen gibt."  
                                                   
(Peter Weiss_Rekonvalesenz, 1991, SV)

Freitag, 8. April 2011